Damals: Im letzten Jahr hat sich meine digitaler Datenbestand exponential vergrößert. Die Möglichkeit den MAC als digitalen “Videorekorder” zu benutzen, die Umstellung meiner “guten alten” Nikon D40 auf ein RAW Format und das einlesen meiner verbliebenden CD Sammlung haben schnell den Bedarf an Speicher Medien geweckt. Kurzsichtig habe ich erst Eine, dann mehrere externe Lacie Festplatten für die Datenablage und Sicherungen benutzt. Bereits um Ostern 2009 suchte ich deshalb nach einem Festplattengehäuse, NAS, Rack,- whatever,… der all den Datenwust vereinigen würde!
Ob nun eine NAS Lösung, RAID oder JBOD (Just a Bunch Of Disks),… irgendwelche Einschränkungen gab es bei jeder Lösung. Die einzige Lösung die mir gefiel, kostete “auf den erste” (und zweiten) Blick zu viel: Der Drobo.
Zeitsprung! Kurz vor dem letzten Wochenende hat nun hat Cyberport geliefert (in atemberaubendem einem Tag!)
Der unscheinbare Karton, entpuppt sich beim Auspacken als eine edele Transportsenfte. Der Karton ist schwarz ausgeschlagen, der Drobo selbst ist in schwarzem Flies geschlagen. Beiwerk wie Netzteil, Kabel, Software, etc. im separatem Karton. Wüsste ich nicht um die Existenz der Firma “Data Robitics”, würde ich auf Apple tippen. Aber ich denke diese Assoziationskette ist durchaus gewünscht!
Erste Schritte: Zunächst habe ich das auf der CD befindliche Drobo-Dashboard installiert. Das Dashboard fragt einige Daten ab, etwa das Dateiformat (HFS+ oder FAT32) und wenig später hat man ein neues Volume mit dem Namen “Drobo“ auf dem Desktop. Die Plattengröße / Volumengröße lege ich auf 2 TB fest! Zum jetzigen Zeitpunkt könnte ich die vollen (möglichen 16 TB) nehmen, doch legen mir Foreneinträge eine kleinere Größe nahe um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Der Plan ist, alle auf externe Platten verteilten Daten auf den Drobo zu schaufeln, ohne einen Datengau zu verursachen. Der Plan gelingt! Der Drobo ist intuitiv zu bedienen,- meine Angst ich könne einer “Raid” Variante nicht gewachsen sein verschwindet von Stunde zu Stunde. Ich kopiere anfangs auf das erste Volume (dahinter stecken 2 TB Platten) und der Datenroboter nimmt mir alle weitere Entscheidungen ab. Braucht er zu mehr Hardware: Festplatte einlegen. Brauchst Du eine neue “Volume”,… anlegen. Wobei der Gedanke eine neue Volume anzulegen ohne die nötige Hardware (spricht Festplatte) im Hintergrund zu haben mir anfangs Kopfzerbrechen bereitet.
Der DroboPro macht für mich einen guten Eindruck. Der Lüfter ist bei Volllast zwar etwas laut, doch nimmt die Maschine mir jegliche nervigen Aktivitäten ab, die mir Kopfzerbrechen bereiten würden. Ich will meine Daten irgendwo sichern und mir keine Gedanken über den Hintergrund machen. Die Daten werden 1:1 gespeichert und sofort im datenreduziertes Backup beiseite geschaufelt.
Ist eine Platte defekt,… wird im laufenden Betrieb eine neue eingeschoben,- fehlt Kapazität: das gleiche.!
Fazit nach den ersten 72 Stunden. Das Gefühl es diesmal richtig gemacht zu haben! Zwar ist der Drobo auf der ersten Blick etwas teuer (aber daran hat sich er geneigte Mac User doch bereits gewöhnt), doch schon beim ersten Einsatz entwickelt er sein volles Potential. Und was ist schon Geld (ich bitte dies ironisch zu sehen) wenn man sich dem Thema Datensicherung entledigen und es einem Datenroboter überlassen kann!
Links:
Data Robotics. Inc.
Cyberport (DroboPro)
Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, 1. Dezember 2009 und wurde abgelegt unter "MAC". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen, oder einen Trackback senden von deiner eigenen Seite.
2 Kommentare
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Franzi:
Mal ganz davon abgesehen, dass ich fast kein Wort von Deinem Kauderwelsch verstanden habe…klingt es wirklich interessant, Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Geschäftsdaten zu sichern. Ist dieses Gerät nur für mac PC…oder auch für andere…..nun ja….vielleicht eine dumme Frage….aber ich habe tatsächlich keine Ahnung….
Gruß Franzi -
Thorsten:
Der “Drobo” ist eigentlich genau für kleine Unternehmen konzipiert, die sich eben nicht auskennen und auskennen wollen!
Es ist ganz einfach. Festplatten aus der Packung – rein ins Gerät und alles andere macht der “Datenroboter”.