Persönlicher Jahresrückblick 2009
Ich schaue für mein Leben gern diese Rückblicke im Fernsehen. Welcher Kasper die Ereignisse präsentiert ist mir eigentlich egal. Doch gibt mir dieser Rückblick das Gefühl das Jahr abzuschließen. Irgendwie peinlich, den ich habe ja eine sehr persönliche Sicht der Dinge…
In diesem Jahr habe ich keine persönliche Sicht,- den ich bin froh das dieser Jahr vorbei ist. Warum? – Die Wirtschaftskrise, die ich erst als Medienfinte ausgmacht hatte, schlägt voll in mein Privatleben durch (mit noch unbekanntem Ausgang – Was in der Natur des Lebens liegt!). Ich teile es mal in die allseits beliebte Pro/Contra Liste auf…
Pro 2009
- still alive
- kein Datencrash auf meiner persönlichen Festplatte
- erste eigene Austellung
- Urlaub in der Ardèche/ Frankreich
- In den USA wird der erste afro/amerikanische Präsident vereidigt
- “Verblendung” von Stieg Larsson als Fim im Kino
Contra 2009
- Körper in Geist zeigen Ermüdungserscheinungen
- die Wirtschaftskrise kommt auf meinem Bankkonto an!
- Merkel / Westerwelle übernehmen das Ruder in Berlin
- Pleiten, Pech und Pannen in der Wirtschaft. Manager und Aktionäre sahnen ab, und das Fußvolk zahlt!
- Aßgeier, die mit dem Tod von Michael Jackson noch Geld machen.
Archiv: Dezember 2009
2009 2 Dez
Schwerverbrecher verhaftet – Zwielichtig!
Abgelegt unter: Allgemein | RSS 2.0 | TB | 4 Kommentare
da wird im ländlichen Kreis ein hochgefährlicher Schwerverbrecher auf einem Damenfahrrad überwältigt. Für einen kurzen Moment lasse ich die Chronologie der letzten Tage an mir vorüber fließen:
Ausbruch, die Medien (Gott sei Dank) nicht auf der Höhe, Geiselnahmen, Fortbewegungen, die keinen Sinn ergeben und Festnahmen, die schon humorige Züge tragen.
Für mich sieht es nicht so aus, als hätten Michael und Peter Paul davon kommen wollen. Vielmehr haben sie den deutschen Strafvollzug düpiert der einen Millionenschweren Polizeieinsatz nach sich zog. Ich würde da nicht von einem Ausbruch sprechen, sondern von einem “Coolen Flashmob”.
Es ist Interessant zu beobachten, wie sich in Deutschland eine APO bildet, die es seit den 60er und 70er nicht mehr gegeben hat! (Siehe Studenten, Flashmobs, Wahlverweigerer) Ich hoffe nur, dass die “junge” Politikerriege um Frau Merkel das Ding nicht so vergeigt wie ihre arroganten Vorgänger zu Baader/Meinhoff Zeiten.
Ach ja: Schwerverbrecher auf Damenfahrrad überwältigt! Tolle Schlagzeile! Aber irgendwie zwielichtig
Damals: Im letzten Jahr hat sich meine digitaler Datenbestand exponential vergrößert. Die Möglichkeit den MAC als digitalen “Videorekorder” zu benutzen, die Umstellung meiner “guten alten” Nikon D40 auf ein RAW Format und das einlesen meiner verbliebenden CD Sammlung haben schnell den Bedarf an Speicher Medien geweckt. Kurzsichtig habe ich erst Eine, dann mehrere externe Lacie Festplatten für die Datenablage und Sicherungen benutzt. Bereits um Ostern 2009 suchte ich deshalb nach einem Festplattengehäuse, NAS, Rack,- whatever,… der all den Datenwust vereinigen würde!
Ob nun eine NAS Lösung, RAID oder JBOD (Just a Bunch Of Disks),… irgendwelche Einschränkungen gab es bei jeder Lösung. Die einzige Lösung die mir gefiel, kostete “auf den erste” (und zweiten) Blick zu viel: Der Drobo.
Zeitsprung! Kurz vor dem letzten Wochenende hat nun hat Cyberport geliefert (in atemberaubendem einem Tag!)
Der unscheinbare Karton, entpuppt sich beim Auspacken als eine edele Transportsenfte. Der Karton ist schwarz ausgeschlagen, der Drobo selbst ist in schwarzem Flies geschlagen. Beiwerk wie Netzteil, Kabel, Software, etc. im separatem Karton. Wüsste ich nicht um die Existenz der Firma “Data Robitics”, würde ich auf Apple tippen. Aber ich denke diese Assoziationskette ist durchaus gewünscht!
Erste Schritte: Zunächst habe ich das auf der CD befindliche Drobo-Dashboard installiert. Das Dashboard fragt einige Daten ab, etwa das Dateiformat (HFS+ oder FAT32) und wenig später hat man ein neues Volume mit dem Namen “Drobo“ auf dem Desktop. Die Plattengröße / Volumengröße lege ich auf 2 TB fest! Zum jetzigen Zeitpunkt könnte ich die vollen (möglichen 16 TB) nehmen, doch legen mir Foreneinträge eine kleinere Größe nahe um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Der Plan ist, alle auf externe Platten verteilten Daten auf den Drobo zu schaufeln, ohne einen Datengau zu verursachen. Der Plan gelingt! Der Drobo ist intuitiv zu bedienen,- meine Angst ich könne einer “Raid” Variante nicht gewachsen sein verschwindet von Stunde zu Stunde. Ich kopiere anfangs auf das erste Volume (dahinter stecken 2 TB Platten) und der Datenroboter nimmt mir alle weitere Entscheidungen ab. Braucht er zu mehr Hardware: Festplatte einlegen. Brauchst Du eine neue “Volume”,… anlegen. Wobei der Gedanke eine neue Volume anzulegen ohne die nötige Hardware (spricht Festplatte) im Hintergrund zu haben mir anfangs Kopfzerbrechen bereitet.
Der DroboPro macht für mich einen guten Eindruck. Der Lüfter ist bei Volllast zwar etwas laut, doch nimmt die Maschine mir jegliche nervigen Aktivitäten ab, die mir Kopfzerbrechen bereiten würden. Ich will meine Daten irgendwo sichern und mir keine Gedanken über den Hintergrund machen. Die Daten werden 1:1 gespeichert und sofort im datenreduziertes Backup beiseite geschaufelt.
Ist eine Platte defekt,… wird im laufenden Betrieb eine neue eingeschoben,- fehlt Kapazität: das gleiche.!
Fazit nach den ersten 72 Stunden. Das Gefühl es diesmal richtig gemacht zu haben! Zwar ist der Drobo auf der ersten Blick etwas teuer (aber daran hat sich er geneigte Mac User doch bereits gewöhnt), doch schon beim ersten Einsatz entwickelt er sein volles Potential. Und was ist schon Geld (ich bitte dies ironisch zu sehen) wenn man sich dem Thema Datensicherung entledigen und es einem Datenroboter überlassen kann!
Links:
Data Robotics. Inc.
Cyberport (DroboPro)