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verändere die welt – nur ein bischen

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Archiv: Mai 2009

2009 12 Mai

Vom Ende des “Seins”"

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Ich muss mich jetzt mal outen! Ich höre hin und wieder gerne WDR5. Der Sender mit dem Opa Image hat Beiträge zu bieten, die über das mittlerweile normale “Charts-Gedudel” mit “Dumm-Schwätzer-Schnipseln” hinaus gehen.

Für mich war das Radio immer Informationsquelle und Zeitvertreib auf langen Autofahrten. Aktuelle Jugendsender scheinen weder Wert auf Information noch auf angenehmen Zeitvertreib zu setzen. Eine riesiger Werbeblock präsentiert von ein paar Selbstdarstellern. Früher hätten wir alle zu solchen Schwätzern: “Mach doch mal den Kopf zu!” gesagt. Nun gut: Ich habe die Message verstanden. Aus dem Jugendsender bin ich raus gewachsen.

Das scheint tatsächlich die “Harte Zeit, zwischen Twen-Tours und Senioren-Pass” zu sein.

Am äußeren Zipfel der Werberelevanz scheint das Interesse der Meinungsmacher zu lahmen. Dabei sind doch gerade die (rüstigen) 40er, demographisch gesehen, die stärkst Bevölkerungsgruppe. Aber sitzt bei Ihnen der Rubel nicht mehr so locker. Die Zufriedenheit wächst, die Wünsche – materieller Art – werden weniger.

Aber hat selbst die Öffentlichkeit (was auch immer das heißt) dieses Grundprinzip assimiliert:

Wenn Du aufhörst zu kaufen, hörst Du auf zu sein!

2009 11 Mai

Star Trek, 2009

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Also – Ich würde mich nicht unbedingt als “Treckie” bezeichnen – und könnte schwören, dass ich dieser Tage diesen Satz schon öfter gehört habe…. Aber es ist nicht zu leugnen: Ich habe die erste Fernsehserie “Raumschiff Entprise” kurz TOS gern gesehen. Und auch folgende Star Trek Generationen in Auszügen mitverfolgt.

Bevor ich “Star Trek” (2009) mir angesehen habe habe ich bewußt auf das Lesen von Kritiken verzichtet. Es wird die Fangemeinde – wie bei allen Prequellen – spalten. Massentauglich ist der Streifen allemal. Mir hat er kurz gesagt sehr gut gefallen. Sehr sorgsam haben die Autoren es geschafft die erste Enterprise Crew zu verjüngen ohne die Heroen meiner Kindheit zu zerstören. Im Gegenteil. Es wurden weitere Details eingefügt, die als Nachbrenner die Figuren noch liebenswerter machen. Besonders haben mir da Chekov und Uhura gefallen.

Der Plot an sich ist dicht gepackt, so dass ich bei manchen Zeitsprüngen so meine Schwierigkeit hatte, aber es wird nicht das letzte mal gewesen sein,… da habe ich ja noch Chancen.

Mir hat es auf jeden Fall wieder Lust auf MEHR gemacht. …. und bin direkt in “Star Trek: Enterprise (ENT)” eingestiegen.

“Lebe lang und in Frieden”

Inhalt unter wikipedia

2009 10 Mai

Der neue Superstar

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“Das gab’s noch nie!”, “Das emotionalste Finale aller Zeiten”, …. Auch wenn solche Superlative für mich nicht mehr zählen, kann ich mich doch DSDS nicht entziehen. Für mich war der Daniel Schuhmacher klarer Favorit und alle Gefechte auf Augenhöhe nur herbeiredetet um die Quote zu puschen. Besser noch: Die werberelevante Zielgruppe zu Anrufen zu bewegen. Ich bin am äußersten Zipfel der Werberelevanz und rufe nie an!

Sarah Kreuz hatte wirklich eine schöne Stimme, doch kann sie nicht darüber hinwegtäuschen, das die meisten ihr angelsächsischen Liedtexte zum unerträglichen Genuschel wurden. Ausgleichen tat Daniel Schuhmacher indem er Interviews gab, die an eine Langschielplatte auf 78er Geschwindigkeit erinnerten. Aber wenn ich die ganze Staffel Revue passieren lasse – war es doch gelungene Unterhaltung.

Schlimm ist nur das Finale: Den 4 Stunden Marathon Werbeblock mit Musikeinlagen zu überstehen. Obwohl ich seit dem vorletzten Finale mit Mark Medlock (Was auch wirklich eine sehr emotionales Finale war) ein paar Nebenbeschäftigungen installiert habe. So kann durchaus in der Werbepausen, Gebügelt, im Internet gesurft, mit dem Hund gegangen, der Abwasch gemacht und die Betten bezogen werden.

Für mich die emotionalste Hausarbeit aller Zeiten! – Bis zum nächsten Finale.

Ich kann mittlerweile das Wort Finanzkrise nicht mehr hören.

Dieses Thema geben sich die Talkmaster und selbsternannte Experte wie ein Staffelstab weiter. Es wird geredet und geredet um die eigentliche Wahrheit zu verdecken.

- Irgendwer sagte mal: Das Geld ist ja nicht weg – es hat jetzt nur ein Anderer.

Soll heißen: Da haben viele Jahre ein paar Wenige gut verdient, und nun da diese Finanzblase geplatzt ist, müssen die “Kleinen Leute” die Zeche zahlen. (Ohne an der Thecke gestanden zu haben.

Für mich reichts! Die Deutschen neigen dazu alles immer wortlos/kritiklos hinzunehmen. Das ist ihre Natur – so scheint es! Wohl diesem Beispiel stecke ich das Köpfchen in das Wasser,…. Gefieder in die Hohe,….

Apropo,… da hat heute morgen ein Entenpaar auf der Landstraße den gesammten Berufsverkehr aufgehalten….

Geht doch!

2009 6 Mai

Neue Domain für den Spechtblog

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WordPress-Seite in anderes Verzeichnis schieben!

Ich hatte gedacht es sei schwieriger….

Ich hatte den Blog unter einem Unterverzeichnis der eigentlichen Webseite. Jedoch erschien sie mir zu statisch – war bei jedem Update “irgendwie im Wege”….

Vorbereitung für das Verschieben!
“Verschieben” ist wörtlich gemeint. Im Grunde kopiert man die kompletten WordPress-Dateien auf dem Server per FTP in das neue Verzeichnis. Das kann das Stammverzeichnis (Root) oder ein x-beliebiges Unterverzeichnis sein…

Erst den Verzeichnispfad im Adminbereich umstellen (auf die neue URL), bevor das Blog verschoben wird!
Unter “Einstellung/General” habe ich unter “WordPress Adresse” und “Blog Adresse” den neuen Pfad eingetragen. DAnn die Änderungen gespeichert. Es erscheint ein 404-Error – (da der Blog ja noch nicht unter dem Verzeichnis zu erreichen ist)

Dann Download/Upload des kompletten Verzeichnisses! Unter Cyberduck kann man alle Dateien verschieben!

Unter fertig! (Vor der Umstellung wäre ein Backup ok – gerade noch darann gedacht!)

Immer wieder habe ich ein Problem, wenn ich Til Schweiger sehe. Ich glaube es liegt an der Stimme. Es hört sich akustisch oft nicht so an, als Spräche ein Erwachsener. Da dies aber Frauen nicht abzuschrecken scheint, habe ich im Schlepptau meiner Frau ein paar “Schweiger” Filme gesehen. Doch Phantomschmerz (“frei” nach dem Leben von Stephen Sumner) halte ich für einen seiner Besten!

Marc (Til Schweiger), passionierter Rennradfahrer, Frauenheld und Geschichtenerzähler, lebt in den Tag hinein. Standhaft weigert er sich, Verantwortung zu übernehmen – auch nicht für seine Tochter (Luna Schweiger). Selbst als er bei einem Verkehrsunfall sein linkes Bein verliert, lässt sich der unerschütterliche Optimist Marc nicht unterkriegen – wären da nicht diese entsetzlichen Phantomschmerzen und seine Liebe zu Nika (Jana Pallaske), die ihn dazu zwingen, sich endlich mit seinem Leben und seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. (lt. moviepilot.de)

Der Film lebt viel davon, dass man nahezu jedem seine Rolle abnimmt (incl. Til Schweiger). Der Plot ist gut umgesetzt, Tränenschwanger und mit einer grossen Prise Lebensbejahung gewürzt. Auch Film Tochter (Luna Schweiger) hat hier einen kleinen Großen Auftritt. Zwar hat sie nich viel Text, doch eine Ausstrahlung die eine hohe Naturbegabung vermuten lässt. Noch ein paar Jahre auf die Weide und sie spielt ihren Vater an die Wand! Doch Gerüchten zufolge soll sie nicht Schauspielerin werden wollen,… schade…

Nach einem ausgedehntem Fachsimple Frühstück geht es in den erste Workshop: “Geotagging am Mac”. Die Möglichkeiten werden wohl von den meisten Kamaraherstellern nur für eine Mode gehalten. Für die Archivierung von Photosafaris scheint mir das allerdings ein echter Bringer!

Nächster Workshop: “Der eigene Dateiserver”,- für Menschen mit Sammelleidenschaften. (Ups) – Stellte sich dann doch für Menschen mit viel Zeit heraus. (Dateiserver wird mit Betriebssystem Archlinux aufgesetzt) Ich hatte da ein ein reines MAC System gedacht. “Vielen Dank für’s mitspielen”.

Nach der Mittagspause geht es weiter in den Photoshop Workshop. – Wie es sich herausstellte eine total geniale Veranstaltung mit “Robin Preston” Link (Wir sind doch alle nur Imagemaker…) Cooler Typ! Abends dann eine Workshop zum “Richtigen Sehen” und ein Photoshooting mit zwei Models,…. Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig sein könnte zwei Frauen in Bikinis zu knipsen.

Nachtrag zu den Models:
Sedcard von MissBetty
Sedcard von Lilian Esperanza

Little Snitch 2.0.5
Objective Development Software GmbH

Little Snitch kontrolliert den Datenverkehr ins Internet. Die Shareware blockiert ungewünschte Verbindungsversuche der auf dem System installierten Programme.

Zwar sind noch nicht so viel Viren im Umlauf und die eingebaute Firewall von OSX wehrt sich fantastisch gegen Störenfriede aus dem Netz. Doch ist es schön mal zu sehen, welche Verbindungen im Hintergrund laufen. Welche Programme welche Ports nutzen und zu welchem Zeitpunkt.

Little Snitch ist intuitiv bedienbar und beschränkt sich auf einen einfachen schnörkellosen Aufbau. Es arbeitet im Hintergrund und meldet sich mit einem Controll Panel bei einem Verbindungsaufbau.

Resümee
Little Snitch ergänzt die Mac-OSX eigenen Sicherheitssysteme, allerdings habe ich im Zusammenspiel mit Safari 4 (beta) Performance Probleme ausgemacht (Verbindungsaufbau mit Webseite ist stark verlangsamt). So blieb es leider nur beim Demo.

Man(n) muss schon reichlich balla balla sein, wenn man sich an strahlendem 1. Mai in die Seminarräume des “MacAtCamp” setzt. Blende ich die Tatsache dass endlich mal ein paar reale Menschen, an realen Bildschirmen sitzen und reale Probleme besprechen (die im realen Leben nicht existent) aus – muss ich BallaBalla recht geben. Aber die 4 Seminare “Terminal”, “Things”,”Aperture-Überblick” und “Arbeiten mit Aperture” die ich heute besucht habe, waren es Wert. Da binde ich mir EINEN Sonnentag ans Bein und kann an vielen Weiteren gesparte Zeit NICHT vor dem Bildschirm verbringen. Ausserdem: Unter dem Motto “geteiltes Leid ist halbes Leid” entdecke ich Gemeinsamkeiten mit Menschen, die ich sonst keines Blickes gewürdigt hätte,…

Nun raucht der Kopf,… Zeit den Rechner aus zu machen.

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