Archiv: Oktober 2007
2007 31 Okt
Sylvesterkrabben – Kutterfahrt
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Wer zu Hause seine Finanzen in den Griff bekommen möchte kann ein hilfreiches Tool an die Hand bekommen. INtex Kasse vX6 für OS X
Für mich das beste Programm, um ein Haushaltsbuch zu führen. Einnahmen und Ausgaben können intuitiv erfasst werden, Kategorien selbst definiert – und sogar Budgets geplant werden.
Wer einen direkten Link zu seiner Bank, Zwecks Online-Banking oder Aktienkurse herstellen möchte, kann dies tun. Die Frames werden einwandfrei übernommen. Kasse vX prahlt mit diversen Auswertungsmerkmalen, die sich allerdings nur als einfache Einnahmen und Ausgaben Darstellung entpuppen.
Allerdings kann immer nur aus einer Sicht gebucht werden! Wer verschiedene Konten, wie Kasse, Bank und Sparbuch führen will, muss diese separat abspeichern Weiterhin muss zur Auswertung der Kontenauszug nach Excel übertragen werden – dies ist allerdings sehr einfach über einen Button möglich.
Fazit für mich. Gelungenes Preis Leistungs-Verhältnis zum Führen eines Kassenbuchs. Wer allerdings ein wenig mehr Buchhaltung möchte, sollte auf „Buchhaltung vX“ zurückgreifen, allerdings dann bereits für ein paar Euro mehr.
Das Programm gibt es als Download Shareware Version. Es lässt sich einfach zu Vollversion Freischalten.
Voraussetzungen
Mac OS X Version: Mac OS X 10.3.9 oder höher
Geschichten die das Leben schreibt, oder machmal entdeckt die Fiction das Leben! Heute morgen hatte ich ein Déjà Vu auf dem Arbeitsweg. Gerade noch einsam im Dunkeln an der Ampel, fährt unversehens ein Fahrradfahrer – direkt aus dem Film “MIB” – an mir vorbei.
Ungläubig wende ich den Kopf und schaue ihm hinterher. Dieser “Ausserirdische” war am ganzen Körper mit Reflektionsstreifen, Leuchtdioden und Blinklichtern verziert. Ich möchte behaupten: “Den sieht bestimmt jeder Verkehrsteilnehmer!”. Allerdings ob der fahrende Christbaum zur Verkehrsicherheit beträgt sei mal dahin gestellt… Ich habe fast meine Ampelphase verpennt.
Ein paar Wochen habe ich mir die Nase am Bildschirm platt gedrückt! Nun konnte ich mich nicht mehr beherrscht und habe “Sie” gekauft.. Die neue Apple Tastatur!
In formschöner Slim-Line Optik aus eloxiertem Aluminium gefertigt und mit wunderschönen weißen Tasten versehen. Der weiche Anschlag lässt die Finger noch flinker über die Tasten huschen. Angeblich blockt die Tastatur unfreiwillige Großschreibung. „Die Feststelltaste denkt mit“ könnte man glauben. Dann frage ich mich, warum sie nicht gleich meine Rechtschreibfehler erkennt und eliminiert?
Ich habe gelesen, es würde eine Taste fehlen!? Die „Apfel-Taste“,…. wofür war die den doch gleich? So wirklich aufgefallen ist es mir nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich früher einmal ein Windows User war – ein Spätberufener sozusagen.
Noch ein paar Shortcuts zum Schluss:
[ = Alt + 5
] = Alt + 6
{ = Alt + 8
} = Alt + 9
| = Alt + 7
\ = Shift + Alt + 7
~ = Alt + N
Die Tastenbezeichnungen fehlen mir übrigens auch bei der alten „Apfel“ Tastatur.
Im Jahre 1949 kam der US-amerikanischen Ingenieur Edward A. Murphy, jr. bei einem Beschleunigungstest zu einer folgenschweren Einsicht:
„Wenn es zwei oder mehrere Arten gibt, etwas zu erledigen, und eine davon kann in einer Katastrophe enden, so wird jemand diese Art wählen.“
Später von Finagle etwas vereinfacht: „Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen“!
In die Analen der Zeitgeschichte aber eingegangen ist es unter dem Namen Murphys Gesetz (engl. Murphy’s Law). Für mich mittlerweile keine bloße Theorie mehr, sondern ein fest stehendes Gesetz. Mitunter warte ich in bestimmten Situationen sogar auf die entsprechende Gesetzmäßigkeit.
Der letzte Löffel Suppe ,der auf die Krawatte tropft, der Fernseher, der genau während des Endspiels kaputt geht, oder der Chef kommt genau in dem Moment ins Zimmer, während ich in der Nase popele!
Mich hat es gelehrt das Leben gelassener anzugehen. Die seltsamem Verknüpfungen der Ereignisse zu akzeptieren und sogenannte Katastrophen mit stoischer Ruhe zu ertragen.
Eine seltsame Gedankenkette, entwickelte sich in den letzten Tagen. Bei einem Besuch der örtlichen Postfiliale stand ich eine Weile in der Schlange und beobachtete die Menschen um mich herum. Eigentlich nur die üblichen Verdächtigen: Schwitzende, nahezu Kollabierende, Drei-Dinge-Auf-Einmal-Tuende, und dazwischen ein Vater mit seiner Tochter. Vater Mitte 30, – Tochter im „Vati ist der Beste“ Alter! Im stillen Einverständnis standen sie da und die Verwandtschaft war offensichtlich. Ich überlegte mir, was die Menschen wohl an die nächsten Generationen weitergeben. Welche Haar, und Augenfarbe, welche Charakter Eigenschaften, oder vielleicht auch Eigenarten?
Dabei fiel mir ein Gespräch ein, dass mir ein Anlageberater vor einiger Zeit aufgeschwatzt hatte. Eine seiner Kernaussagen war, während wir in einer „Körnchen und Bier“ Kneipe zu Mittag aßen:
„Was kann man der nächsten Generation den überhaupt noch vererben?“ Immobilien, steigen nicht mehr unbedingt im Wert, oder die aktuelle Mobilität der Arbeitwelt macht eine Selbstgenutzte Immobilie unbrauchbar. Schmuck, Kunstwerke… Geschmacksache! Dazu noch Erbschaftssteuer, Gebühren und Abgaben,…
Und so langsam fragte ich mich ob diese Lebensweisheiten zu irgendetwas führen würden. In der Tat führte sie just in diesem Augenblick in die Welt Investmentfonds. Ich tauchte selig ab – wohl beschleunigt durch das Schnitzel Ratsherrenart – in die Zwischenwelt des „Ja“ und „Amens“,. Keine der nun folgenden Informationen des Beraters drangen an mein Hirn.
Meine Gedanken schweiften ab. Möglicherweise zu einem lang vergangenen Segeltörn. Der Wind in den Haaren, Wasser im Gesicht, die untergehende Sonne voraus,… ab Bug ein paar spielende Delphine,…
In diesem Moment ging draußen ein Alter Mann mit offenem Hemd vorbei. Ohne Scham die graue Brustbehaarung stolz vor sich her tragend. Zwei Taschen in der Hand, in der ich spontan seine komplette Habe vermute. Möglicherweise auch nur den Alkoholvorrat für die nächsten Stunden.
In diesem Moment entsteht durch einen Zufall eine Lücke in dem Redeschwall des Beraters und in diese frage ich ohne weiter darüber nachzudenken:
„Muss man etwas vererben?“
